Konzept

Im Sinne der Bologna-Studienreform vollzieht sich die Ausbildung in zwei Phasen: Der Bachelorstudiengang umfasst Leistungsnachweise von 30 ECTS-Kreditpunkten, der Masterstudiengang von 15 ECTS-Kreditpunkten.

Das Nebenfach eignet sich zur interdisziplinären Kombination mit anderen Studiengängen, die mit Interpretationsproblemen zu tun haben (Theologie, Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie, Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Naturwissenschaften usw.). Die Beziehungen zwischen den Hauptfächern und dem Nebenfach wird in den Veranstaltungen ständig reflektiert.

Der Bachelorstudiengang führt ein in die wichtigsten Fragestellungen der Hermeneutik. Zugleich gibt er einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Disziplin und präsentiert heutige Positionen und Debatten. Auslegungsmethoden werden kritisch auf ihre Voraussetzungen und Implikationen hin bedacht.

Der Masterstudiengang bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu vertiefen und eine eigene Kompetenz im Umgang mit hermeneutischen Problemen auszubilden. Insbesondere werden neuere Modelle und Debatten der Hermeneutik zur Kenntnis genommen und diskutiert.